KriKom-LK-MEI: Ein System für resiliente Krisenkommunikation
Resiliente Kommunikation für Helfer, Bevölkerung und Staat
In Krisen und Katastrophen ist ein schnelles und ziel- gerichtetes Handeln der Behörden und Einsatzkräfte gefordert, um die Lage möglichst effizient bewältigen zu können. Neben der sofortigen Hilfeleistung muss zudem sichergestellt werden, dass Informationen ausgetauscht sowie Warnungen und Notrufe abgesetzt werden können. Dies erfordert Kommunikationswege zwischen Katastrophenschutz, kritischen Infrastruktu- ren und der Bevölkerung, die auch bei Ausfall der Kommunikationsinfrastrukturen oder der Stromver- sorgung aufrechterhalten werden können.

Mit dem Wettbewerb „SifoLIFE – Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“ unter- stützt das Bundesministerium für Bildung und For- schung (BMBF) insgesamt fünf Städte und Landkreise dabei, neue Sicherheitslösungen für den Katastrophen- schutz zu erproben. Ziel des Verbundprojektes KriKom- LK-MEI ist ein autarkes, integratives Krisenkommuni- kationssystem für den Katastrophenschutz im Landkreis Meißen. Das System wird modellhaft aufgebaut und umfassend demonstriert. Damit wird die direkte Kommunikation zwischen allen Akteuren inklusive der Bevölkerung im Krisenfall gewährleistet. Weiterhin werden Möglichkeiten zur verbesserten Alarmierung und zum Absetzen von Notrufen, z. B. über intelligente Sirenenstandorte und digitale schwarze Bretter, bereitgestellt. Zur Sicherstellung der Energieversorgung sind Logistiksysteme für Batteriespeicher und Treibstoffe integriert. Das System wird unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung umfassend getestet.
Das System kann im Krisen- und Katastrophenfall unabhängig von bestehender Kommunikationsinfra- struktur die Sammlung, Generierung und Kommuni- kation von krisenrelevanten Informationen zwischen den relevanten Akteuren ermöglichen. Der Lösungsan- satz ist auf weitere Kommunen übertragbar.
Das System kann im Krisen- und Katastrophenfall unabhängig von bestehender Kommunikationsinfra- struktur die Sammlung, Generierung und Kommuni- kation von krisenrelevanten Informationen zwischen den relevanten Akteuren ermöglichen. Der Lösungsan- satz ist auf weitere Kommunen übertragbar.